Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren
 

Letztes Feedback


http://myblog.de/annaskleineweltreise

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Australien

Vor einer guten Woche landete ich schliesslich in Darwin. Mit ein bisschen Angst im Gepaeck machte ich mich mit meinen zwei Rucksaecken auf den Weg zum Qharantaene-Check, der in Australien dazugehoert und z.B. Mitbringsel, Essen und Medikamente untersucht. Ich wurde schon von einer Frau mit blonden Kurzhaarschnitt erwartet. Sie hatte jedoch nicht den erwarteten strengen Blick, sondern laechelte mir freundlich ins Gesicht, sodass meine Angst recht schnell verflog und in anfing die Australier zu moegen. Die Dame hatte gluecklicherweise nichts zu beanstanden, sodass ich mir nur noch eine paar $-Scheine mit freundlichen Maennern drauf holte und den Flughafen verliess um mir mit ein paar Leuten ein Taxi zu holen um schliesslich zum Hostel in Darwin zu gelangen. Mein Hostel in Darwin war ein sogenanntes Partyhostel. Da ich aber diesmal darauf vorbereitet war, stoerte es mich nicht sonderlich und ich nutzte den Luxus der hauseigenen Poolbar. Leicht geschockt war ich von den Preisen. Mein erster vegetarischer Doener, den ich uebrigens von einem Deutschen verkauft bekam, kostete z.B. 10$, also umgerechnet ca. 7€. Trotzdem schmeckte er recht gut. Nach zwei Tagen Sightseeing in Darwin traf ich mich dann mit zwei Freiwilligen des Wilderness Parks in dem ich mich zur Zeit befinde. Wir besuchten noch einmal den Doenershop um unsere Nacht dann in dem weiteren Haus des Chefs des Parks zu verbringen. Wenn man die Toilette benuzten wollte, musste man hier jedoch Kompromissbereit sein, denn diese teilte man sich mit einem Frosch, welcher beim Spuelen immer freundlich winkte... Die folgenden zwei Tage fuhren wir dann die ca. 1200km in Richtung Lorella Springs. Ich sah meine ersen Kangaroos, die waren leider nicht ganz so lebendig. Umso mehr freute ich mich dann ueber das erste huepfende. Einen Zwischenstop legten wir im "High Way Inn", eine Uebernachtungsstaette fuer Lastwagenfahrer, ein. Ich genoss noch einmal den Luxus, den ich bei meiner Reise durch Asien insofern nicht erleben durfte. Alles war super sauber und das Wasser war natuerlich warm, was in Indonesien auch nicht selbstverstaendlich war. Seit ein paar Tagen bin ich nun im Lorella Springs Wilderness Park. Ich mache hier kleine Arbeiten und bekomme so Unterkunft (ein eigenes Zelt mit Bett) und Essen gestellt. Der Park beinhaltet ein riesiges Gelaende, wobei das Zentrum eher einem Campingplatz aehnelt. Verschiedenste Voegel wie Pfauen, Huehner, Kakadus oder auch mal ein Kangaroo bekommt man auch hier im Zentrum zu Gesicht. Wenn man ein bisschen weiter hinausfaehrt hat man die Moeglichkeit Angeln zu gehen oder soweit ich weiss auch ein bisschen zu klettern. Des Weiteren binhaltet der Park einige warme und kalte Quellen. Eine warme Quelle ist hier unter anderem direkt am Camp. Die "Arbeiten", die ich hier mache, beinhalten z.B. das Malen von Wegweisern. Gestern durfte ich in der kleinen Baeckereistube hier lernen, wie man Brot in einem Holzofen backt. Es war sehr lecker. Wie es momentan aussieht werde ich hier wohl noch ein\zwei Wochen bleiben. Das Arbeitsklima hier ist sehr gut und die Umgebung ist schoen. Mal schaun..nobody knows!
24.8.13 08:03


Werbung


Woran Du merkst, dass du einen Vulkan hinauflaeufst....

...nach den ersten 500m beginnen entgegenkommende Leute Dir "Good Luck" oder "All the best" zu wuenschen, ...nach kuerzester Zeit magst Du Dich selber nicht mehr riechen, ... Du freust Dich, wenn Du Dich an einem Grashalm festhalten kannst, ...Du hinterlaesst ab und zu eine Lawine, ... Du entdeckts irgendwann ein kegelfoermiges Kontrukt, das einem Vulkan aus dem Fernsehen aehnelt. Woran Du merkst, dass du einen Vulkan hinunterlaeufst... ... Du hast auf dem Weg ein vulkanaehnliches Konstrukt gesehen, ...Du bist ab und zu Teil einer Lawine, ...Du riechst Dich nicht mehr, ...Du bist versucht Dir entgegenkommenden Menschen viel Glueck zu wuenschen (oder auch nicht). Die letzten Tage in Indonesien buchten wir eine Vulkantour. Ziemlich schnell wurde uns klar, dass wir uns mal wieder quasi gar nicht informiert hatten. Der Aufstieg war um einiges anstrengender, als wir es uns vorgestellt hatten und dauerte mehrere Stunden zum ersten Schlaflager. Begleitet wurden wir von sogenannten Portern, die wir mit der Tour quasi mitgebucht hatten... Die armen Indonesier schleppen fuer die reichen Touristen (leider auch fuer uns..)Essen, sowie Zelte und Isomatten den Berg hinauf. Dies tun sie leider nicht mit einem Ruckssack, sondern in zwei an einer Bambusstange befestigten Koerben in der Regel in Flip Flops oder Barfuss... Beim Erreichen unseres ersten Schlafplatzes genossen wir einer wunderschoene Aussicht ueber die Wolken aber auch natuerlich ueber den Vulkan, den man schliesslich wirklich erkennen konnte. Am naechsten Tage teilte sich unserer Gruppe, sodass ein Teil wieder runterging und der andere Teil weiter zu dem an den Vulkan angrenzenden See und den heissen Quellen ging. Ich ging zusammen mit zwei weiteren Deutschen weiter zu dem See und hatte somit die Chance in dem erfrischenden See zu baden, was mein Highlight dieser Tour ausmachte. Der Rueckweg am folgenden Tag stellte eine weitere Herausforderung dar, da man teilweise nur hinunterrutschte anstatt zu gehen. Gott sei Dank managten wir auch das mit nur kleineren Blessuren. In Sengiggi traf ich wieder auf Marie, die die kuerzere Tour gewaehlt hatte. Zusammen machten wir uns dann noch zwei schoene Tage auf der Giliinsel Trawangan um uns dann in Kuta Bali nach einer superschoenen gemeinsamen Zeit schliesslich zu trennen... Seit gestern bin ich nun in Darwin. Morgen Nacht geht es dann ins Outback im Suedosten vom Northern Territory, wo in in einem Nationalpark eine Freiwilligenstelle angenommen habe. Ich bin gespannt.
17.8.13 11:48


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung